Museen

Museo Los Cardones - Gran Canaria

urig - chaotisch - sehenswert

Museen gibt es auf Gran Canaria reichlich! Fast jedes noch so kleine Dorf hat sein (Heimat)Museum.

Eine völlig andere Sammlung von Gegenständen aus der Geschichte und aus alltäglichen (Gebrauchs)Gegenständen findet man in der Nähe von Aldea de San Nicolas. Museo Los Cardones
Fährt man von diesem Ort auf der GC200 in Richtung Mogan/Küste sieht man nach kurzer Zeit einen kunterbunter Gebäudekomplex auf der rechten Seite.
Hier findet man wirklich Alles und Nichts!
Bücher neben alten Waagen, ein Moped im Wohnzimmer, Puppen neben archäologischen Fundstücken - Feuerwehrspritzen und ein Fischerboot im Vorgarten - einfach urig - einfach chaotisch - einfach sehenswert.

In diesem Museum ist nichts normal: Es wird kein Eintrittsgeld verlangt.
Es gibt keine Ordnung oder ein Hinweis, wie und was man sich in welcher Reihenfolge ansehen sollte.
Trifft man den Inhaber in irgendeiner Ecke, kommt der sofort auf Einen zu, um zu erklären, um zu zeigen, was es an Besonderheiten zu sehen gibt.
Ein wirklich netter und hilfsbereiter Mensch, aber genau so chaotisch, wie sein Museum.
Ich habe in den letzten Jahren ein wenig spanisch gelernt und kann mich mittlerweile auch ein wenig mit den Einheimischen unterhalten und verständigen, aber bei diesem liebenswerten Chaot, keine Chance, nada! Ich habe absolut nichts verstanden.

Dieses Museum ist wirklich außergewöhnlich und dabei sehr klein.
Aber es macht einen Riesenspaß sich durch die kleinen verwinkelten Räume zu winden, denn hier gibt es einiges zu entdecken, von daher, einfach mal anhalten und rein ins Chaos.

 

Museo de Piedra

Eigentlich handelt es sich beim “Museo de Piedra” nicht um ein wirkliches Museum, sondern um eine Stick-Schule und um Verkaufsräume für die bekannten Hohlsaum-Stickereien (Decken, Tischwäsche etc.), die Ingenio so bekannt gemacht haben. Auch Taschen, Gürtel oder andere Kleidung kann käuflich erworben werden. Man kann sich wirklich in Ruhe alles ansehen und natürlich auch Dinge kaufen. Die Verkäuferinnen bzw. Damen, die dort auch die Stickereien herstellen, sind  sehr freundlich aber auch zurückhaltend, sodass man niemals den Eindruck bekommt, hier irgendetwas kaufen zu müssen Museo de Piedra 0240

Etwas gewöhnungsbedürftig anzuschauen ist der Raum, den man hinter der Stick-Schule besichtigen kann.
Ausgestattet mit Altar- und Kirchen-Gegenständen gefüllt mit Marien-, Jesus- und Heiligen-Abbildungen passt dieser sakrale Raum, diese sakrale Atmosphäre so gar nicht zu den Tischdecken und Aschenbechern und anderen Souvenirs in den anderen Räumen. Aber vielleicht machen genau diese etwas bizarren Kontraste auch den Charme dieses Museums aus.

Durch eine kleine wunderschöne Gartenanlage im Innenhof, führt ein sehr netter älterer Herr den Besucher zum Kernstück, zum eigentlichen Museum zu einer der größten und schönsten Krippen-Landschaften der Insel, mit deren Bau bereits im Jahr 1960 begonnen wurde – der “Belèn de Piedras Ingenio”.

In diesen Räumen findet man eine prachtvolle und mit viel Liebe zum Detail hergestellte Krippen-Landschaft, die eine ortsansässige Familie mit viel Geld und Eigeninitiative von renommierten Krippen-Bauern der Insel erstellen ließ.

Auf einer Fläche von über 1500 Quadratmetern wurde diese sehenswerte Krippe arrangiert. Aufwendig hat man die Szenen aus dem Leben Jesus in und um Bethlehem, neben einer kanarischen Krippen-Landschaft dargestellt. Als Vorbild diente eine der größten Krippen der Welt, die in „Diorama“ Bethlehem steht. Als stimmungsvoller Rahmen und für die Illusion der Weiten sorgen die gemalten Hintergrund – Wandbilder. Die unzähligen kleinen Figuren zeigen Bilder des ländlichen Lebens. Museo Piedra Krippe
Man sieht die Menschen bei Ihrer schweren Feldarbeit, man entdeckt Korbflechter, Käsemacher, Winzer und Stickerinnen. Windmühlen und Wasserräder drehen sich unermüdlich und tolle Lichteffekte lassen Kirchen, Plätze und Häuser erstrahlen. Die eigentliche „Heilige Nacht“, also die Geburt Jesu werden von großen Figuren extra dargestellt. Im Stall stehen die prächtigen Skulpturen der „Heiligen Drei Könige“ und vor Maria und Ihrem Sohn wachen die Tiere. Körbe gefüllt mit Obst und Gemüse, Blumen und Pflanzen hat man für das Kind aufgestellt.

Zur Tradition gehört es auch, dass das Jesukind jedes Jahr ein neues „Kleidchen“ bekommt. Diese „Geburtstags-Kleidchen“ der vergangenen Jahre kann man hier ebenfalls besichtigen.
Das Museo de Piedra liegt an der Strasse zwischen den Höhlen von „Cuatro Puertas“ und Ingenio. Am leichtesten ist es zu finden, wenn Sie den Weg über Telde nehmen. Vom Süden aus auf der Autobahn GC1 in Richtung Las Palmas bis zur Ausfahrt Telde/ Base Area fahren. Im Anschluß auf der Landstrasse GC140 weiter in Richtung Telde fahren. Beim Hinweisschild nach „Cuatro Puertas“ biegen Sie links auf die Strasse GC100 in Richtung Ingenio ab. Das Museum befindet sich dann auf der linken Seite, kurz vor der Stadtgrenze von Ingenio.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr das ganze Jahr – also nicht nur zur Advents- und Weihnachtszeit.
Der Eintritt ist frei.

 

Las Palmas – Museo Elder

Auf über zwanzig Ausstellungsflächen werden in diesem Museum für Wissenschaft und Technologie die groβen wissenschaftlichen Erfindungen der Menschheit gezeigt. Das Museum versteht sich als interaktives Zentrum für die Verbreitung wissenschaftlicher Errungenschaften unter dem Motto: „Bitte berühren!“.
Das Museum nimmt eine bebaute Fläche von fast siebentausend Quadratmetern ein, die gröβtenteils der Ausstellung gewidmet wird. Durch seine interaktive und didaktische Eigenschaft in fast allen Sälen ist das Museum eine "Spielwiese" für Schüler und Publikum, die die Welt der Wissenschaften näher kennen lernen möchte. Hier wird das Wissen durch Spiel und Spaß vermittelt.

Zu finden ist dieses interessante Museum am Hafen Puerto de la Luz, gegenüber dem Kreuzfahrt-Terminal.

Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10:00 - 20:00 Uhr

 

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