Zentrum

Das Zentrum der Insel

Das Zentrum von Gran Canaria wird beherrscht durch Berge mit einer Höhe von bis zu knapp 2000 Meter und tiefen Tälern.

In dem folgenden Video erhalten Sei einen ersten Eindruck dieser spektakulären fantastischen Landschaft.
Begleiten Sie mich bei einer Fahrt auf der GC 210 und GC 606 durch das Zentrum der Insel Gran Canaria. Die Route führt auf atemberaubenden Passstraßen, durch zerklüftete Bergmassive, tiefe Täler, vorbei an romantischen Talsperren, üppigen Kiefernwäldern und spektakulären Aussichtspunkten.

 

Santa Lucia

Das malerische Örfchen Santa Lucia liegt inmitten der Kanarischen Berge  und verzaubert mit weiß getünchten Häusern und romantischen Gassen.  Auffällig ist mit wie viel Liebe zum Detail hier viele Landhäuser  restauriert und dekoriert wurden, und wie harmonisch das Zusammenspiel  von Farben und Formen ausfällt. Es ist ein Vergnügen durch die kleinen  Gassen zu streifen.

Oben auf dem Hang befindet sich die Iglesia de Santa Lucia, die 1898 auf dem Platz erbaut wurde, wo einst die Kirche aus dem 16. Jahrhundert und  eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert stand. Von weitem sieht die Kirche  aufgrund ihrer eindrucksvollen Kuppel eher wie eine Moschee aus.

Ein weitere Besonderheit sind die vielen Palmen, die sich majestätisch dem  blauen Himmel entgegen strecken und immer wieder das Gesamtbild des  Kanarischen Dorfes auflockern. Und das insbesondere wenn man sich vor  Augen hält, dass man sich hier auf knapp 700 Meter Höhe befindet und die Gegend um Santa Lucia eher von Trockenheit geprägt ist.

 

Tejeda

Tejeda, das schönste Dorf der kanarischen Inseln
Diese Auszeichnung erhielt dieser wunderschöne Ort 2015 von der Tourismus-Messe "Fitur" in Madrid.
Das Dorf ist umrahmt von der imposanten Bergwelt von Gran Canaria und liegt fast genau im Zentrum der Insel.
Kultur und Kunst stehen in Tejeda als eine sinnvolle Ergänzung zum Tourismus.

 
Der Ort verfügt über eine mannigfaltige Museen-Landschaft.
Angefangen vom Skulpturmuseum Abraham Cárdenes über das Ethnografisches Museum, das dem Besucher einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel zeigt, bis hin zum Museum für medizinische Pflanzen, in dem man die Vielfalt der Pflanzen, Kräuter und einheimischen Blumen entdecken kann. Auch die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten in der Medizin, Religion und in der Kosmetikindustrie werden aufgezeigt.

Von einer Aussichtsterrasse geht es hinab zum zentralen Dorfplatz mit seiner imposanten Kirche und dem Rathaus. Keinesfalls sollte man einen Besuch in der “Dulceria Nublo” versäumen. Das Marzipan, die Makronen- und Mandel-Törtchen werden auf dem gesamten Eiland sehr geschätzt und geliebt.

Beeindruckend ist auch die Pfarrkirche "Nuestra Señora del Socorro". Die Kirche wurde erst im Jahre 1921 fertig gestellt.
Sie ist rechteckig gebaut worden und teilt sich in drei Kirchenschiffen mit großflächigen  Fenstern auf, die damit das Gotteshaus in seinem Inneren ungewöhnlich hell und freundlich erscheinen lassen. Außerdem beherbergt die Kirche einen wundervollen Altaraufsatz, der erst vor kurzem eingeweiht worden ist und als besonders herausragendes Kirchen-Element gilt.

Sofern man auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, fährt man vom Busbahnhof San Telmo in Las Palmas mit den Bussen der Linien. 303  und 305 nach Tejeda.

Mit dem Bus der Linie 18 erreicht man von den Tourismus-Gebieten im Süden, genauer vom Bahnhof Faro de Maspalomas, diesen sehenswerten Ort.

 

Fataga

Zumeist sind die Berge und Täler (Barrancos) auf Gran Canaria von der Sonne regelrecht “verglüht” - wären da nicht die vielen kleinen Oasen, die vielen kleinen Dörfer in mitten der Bergwelt.
Eine solche Oase findet man im Barranco de Fataga.
Schon wenige Kilometer von den Touristen-Gebieten im Süden entfernt gelangt man in das romantische Bergdorf Fatag.
Das Dorf, auf einer Bergkuppe im Inneren der Insel gelegen, gehört zur Gemeinde San Bartolomä de Tirajana.
Der Ort befindet sich in einem weitläufigen Tal zwischen grauen und braunen  schroffen Felsen im so genannten "Tal der tausend Palmen".

Vom oberen "Kirchplatz" mit der kleinen Kirche führen schmale, mit  Natursteinen gepflasterte Straßen und Wege zum historischen gut  erhaltenen Ortskern mit seinen kleinen in typisch kanarischer Bauweise  erstellten Häusern.
Alles ist blitzsauber, sehr gepflegt und mit viel Liebe zum Detail restauriert.
Die weiß getünchten Fassaden, die Naturstein-Dekore und die im  Sonnenlicht rötlich schimmernde Dachziegel laden zu einem entspannten  bummeln in dieser Dorfidylle ein. Palmen, Bougainvillea und  Obstplantagen runden den malerischen Eindruck ab.
Restaurants,  Andenken- und Souvenirläden, einige kleine Handwerksbetriebe und  Kunstgalerien, die die Besucher gerne empfangen und Willkommen heißen  runden das Bild von einem tollen Urlaubstag in der Bergwelt von Gran  Canaria ab.

In unmittelbarer Nähe befindet sich eine  Wassermühle, sowie eine Finca, die Sie in einem anderen Video sehen können
Und nun viel Vergnügen in der unbeschreiblich schönen Bergwelt von Gran Canaria, in dem faszinierend schönen Dorf Fataga
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Artenara

 Artenara ist das am höchsten gelegene Dorf der Insel. Einem Adlerhorst gleich “klebt” es förmlich über schwindelerregenden Abgründen an schroffen Felsen. Unvergesslich bleiben die fantastischen Panoramablicke von den vielen Aussichtspunkten.  Ob nun der Blick ins Inselzentrum, dem “Parque Rural”  und dem “Parque Nublo”, oder auf die Gipfel der Berge “Roque Bentaiga” und “Roque Nublo” - und bei entsprechender Fernsicht den Blick auf den höchsten Berg Spaniens, dem “Teide” auf der Nachbarinsel Teneriffa. Das Auge kann sich einfach nicht satt sehen an soviel ursprünglicher Schönheit.

Über den Ort mit den auch heute noch bewohnten vielen Höhlenwohnungen „wacht“ eine Christus-Statue, die der in Rio ähnelt, allerdings bei weitem nicht die Größe des Originals an der Copacabana hat.  Im Ortskern liegt die verkehrsberuhigte “Plaza de San Matias” mit der gleichnamigen schönen Kirche, die einen Besuch unbedingt wert ist. Kunstvoll gefertigte Holzdecken im Mudejar-Stil und sehr schöne Wandmalereien erwarten den interessierten Besucher.

Noch ein wichtiger Hinweis – je nach Jahreszeit sollte man schon ein „Jäckchen“ mitnehmen - auch bei strahlendem Sonnenschein kann es dort oben ziemlich „schattig“ sprich kühl sein – immerhin befinden wir uns auf einer Höhe von fast 1400 Metern.

 

VonTemisas über Santa Lucia, San Bartolome de Tirajana nach Fortaleza Grande

Temisas Man kann sehr schnell an diesem bezaubernden Dorf unterhalb der GC505 vorbeifahren, würde dann aber ein richtiges Kleinod der Insel verpassen. Rund um den malerischen Kirchplatz mit der kleinen Kirche gruppieren sich weiß getünchte traditionelle kanarische Häuser in üppigen Olivenhainen. aus deren Früchte das vorzügliche “Jungfernöl” gepresst wird.

Santa Lucia wartet mit einer maurisch inspirierten Kuppelkirche auf, umgeben von Palmen, Blumen- und Orangengärten. Am südlichen Ortsausgang öffnet das einer Festung nachempfundene Privatmuseum “Museo Castillo de la Fortaleza” seine Pforten für den interessierten Besucher.

San Bartolome de Tirajana Das Städtchen in knapp 900 M Höhe liegt am Westrand eines spektakulären Felskessels. Diese relativ kleine Stadt ist der Verwaltungssitz der größten Gemeinde auf Gran Canaria, mit den Ferienzentren rund um der “Costa Canaria” von San Augustin bis Pasito Blanco. Sie ist eine der reichsten Gemeinde in ganz Spanien. Mittelpunkt des Ortes ist die prächtige Kirche “Iglesia de San Bartolome” Die Gründung geht bis auf das Jahr 1479 zurück als sich am Tag des heiligen Bartholomäus die Konquistadoren im Kampf mit den Ureinwohnern blutige Nasen holten. Zu Ehren dieses Heiligen bekamen Ort und Kirche Ihren Namen. Im Volksmund ist allerdings die altkanarische Bezeichnung “Tunte” bis heute gebräuchlicher, was man auch auf einigen Hinweisschildern im Landesinneren ersehen kann.

Fortaleza Grande - auch Ansite genannt ist ein Felsgigant der aus der Mitte einer tiefen Schlucht aufragt. Den Erzählungen der Ureinwohner nach, fand hier der letzte Widerstand gegen die Eroberung der Insel durch die Spanier statt.

 

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